Das Anlegen eines Rasens im Winter ist möglich, erfordert jedoch eine andere Vorgehensweise als im Frühjahr. Das Wachstum ist langsam, die Erholung dauert länger und Ruhe, begrenzte Belastung und gutes Wassermanagement sind besonders wichtig. Mit Geduld und der richtigen Pflege legen Sie auch im...
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9 Wintertipps für einen neu angelegten Rasen
Ein neuer Rasen kann auch im Winter verlegt werden, zum Beispiel im Februar. Die Bedingungen unterscheiden sich deutlich vom Frühjahr. Boden, Temperatur und Feuchtigkeit spielen eine größere Rolle. Mit der richtigen Pflege entsteht trotzdem von Anfang an eine dichte und belastbare Rasenfläche.
Im Winter kommt es vor allem auf gute Vorbereitung, passende Zeitpunkte und schonende Nutzung an. So geben Sie dem jungen Rasen einen stabilen Start.
Was können Sie tun?
- Die Bodentemperatur ist entscheidend
- Betreten auf ein Minimum beschränken
- Bewässerung mit Maß
- Nicht zu früh mähen
- Düngung bei Winterverlegung gut timen
Im Februar wächst Gras nur sehr langsam – das ist völlig normal. Die Wurzeln werden erst aktiv, wenn die Bodentemperatur dauerhaft über 5 Grad liegt. Erwarten Sie bei einer Winterverlegung weder schnelle Dichte noch eine sofortige Farbverbesserung. Die Entwicklung setzt später von selbst ein.
Neu verlegte Rasensoden sind im Winter empfindlicher. Die Wurzeln sind noch nicht fest verankert und regenerieren sich nur langsam. Betreten Sie den Rasen so wenig wie möglich. Im Frühjahr erholt sich Gras deutlich schneller als im Winter.
Zusätzliches Bewässern ist im Februar meist nicht notwendig. Niederschläge und geringe Verdunstung halten den Boden ausreichend feucht. Achten Sie dennoch darauf, dass die obere Bodenschicht nicht austrocknet, insbesondere bei trockenem Ostwind.
Mähen Sie erst, wenn das Gras eine lang genug ist. Bei einer Winteranlage kann das mehrere Wochen dauern. Stellen Sie den Rasenmäher hoch ein, mindestens auf 5 Zentimeter. Zu frühes Mähen hemmt die Wurzelentwicklung.
Düngen ist erst sinnvoll, wenn das Gras wächst. Düngen Sie keinesfalls bei Frost oder starkem Regen, da der Boden die Nährstoffe dann nicht aufnehmen kann. Verwenden Sie einen Dünger mit hohem Kaliumanteil und wenig Stickstoff.
- Vorsicht bei Frost
- Geringere Unkrautbelastung
- Entwässerung kontrollieren
- Nachsaat auf später verschieben
Bei Frost sollte der Rasen vollständig in Ruhe gelassen werden. Nicht betreten und nicht mähen. Gefrorene Grashalme brechen leicht und erholen sich nur schlecht.
Ein Vorteil der Winterverlegung ist der geringe Unkrautdruck. Viele Unkräuter keimen erst bei höheren Temperaturen.
Böden sind im Winter häufig sehr nass. Bleibt Wasser stehen, kann sich der Boden verdichten und die Wurzeln erhalten zu wenig Sauerstoff. Achten Sie darauf, dass sich keine Pfützen bilden. Dieser Punkt ist in allen Jahreszeiten wichtig, im Winter jedoch besonders kritisch.
Sollten kahle Stellen auftreten, warten Sie mit der Nachsaat, bis das Wetter stabiler wird. Kurz vor dem Frühjahr lässt sich dies meist problemlos durchführen. Im Winter keimen Grassamen kaum.
Setzen Sie auf die Qualität von Hendriks Graszoden
Auch im Winter können Sie mit Rasensoden eine starke Basis schaffen, sofern Sie die Jahreszeit berücksichtigen. Geduld und Zurückhaltung sind dabei entscheidend. Hendriks Graszoden liefert Rasensoden in gleichbleibend hoher Qualität, die für die Verlegung in mehreren Jahreszeiten geeignet sind. Haben Sie Fragen zur Anlage oder Pflege, helfen wir Ihnen gerne weiter.





